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Holz Terrassendielen Unterkonstruktion

Arten, Vorteile und Tipps

Für die Haltbarkeit und Stabilität einer Holzterrasse spielt die Unterkonstruktion im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle. Die Terrasse selbst ist am Ende nur so gut wie ihre Basis, deshalb müssen Sie beim Bau der Terrasse von Beginn an sorgfältig arbeiten und ein paar grundlegende Dinge beachten, die wir Ihnen im Laufe des heutigen Beitrags einmal genauer erläutern werden. Denn eines ist klar: Sind die Holz Terrassendielen erst verlegt, lassen sich Fehler an der Unterkonstruktion nicht mehr ebenso einfach korrigieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Darum ist eine korrekte Unterkonstruktion wichtig
  2. Das Material der Unterkonstruktion: Holz vs. Aluminium
  3. Unterkonstruktion auf Rasen oder Erdreich errichten
  4. Unterkonstruktion auf einem festen Untergrund errichten
  5. Die Abstandsregeln
  6. Unser Fazit

1. Darum ist eine korrekte Unterkonstruktion wichtig

Warum braucht man überhaupt eine Unterkonstruktion? Das mag sich der ein oder andere sicher fragen. Ganz einfach: Sie trägt die Holz Terrassendielen, sorgt für einen korrekten Wasserablauf, bietet ihnen eine stabile Fläche und verhindert, dass sie mit dem Boden in Berührung kommen. Feuchte Erde ist nämlich Gift für den Naturwerkstoff. Nässe lässt ihn faulen und die Dielen gehen kaputt. Aber auch die Unterkonstruktion selbst muss so gut wie möglich vor dem direkten Erd- und Bodenkontakt geschützt werden, denn in vielen Fällen besteht sie ebenfalls aus Holz. Im heutigen Beitrag gehen wir also der Frage nach, welche Arten von Unterkonstruktionen es gibt und für welche Untergründe sich die jeweiligen Ausführungen eignen.

2. Das Material der Unterkonstruktion: Holz vs. Aluminium

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Materialien. Sie können zwischen einer Unterkonstruktion aus Holz oder Aluminium wählen. Entscheiden Sie sich für den Naturwerkstoff, sollte immer eine Holzart gewählt werden, die dieselbe Dauerhaftigkeitsklasse besitzt wie die zukünftigen Holz Terrassendielen. Besteht diese z.B. aus einem Weichholz, sollten auch die Tragebalken z.B. aus Douglasie gefertigt werden. Bei Hartholz gilt das gleiche: Terrassendielen aus Ipé, Bangkirai und Co. verlangen ein Hartholz als Unterkonstruktion. Es muss nicht exakt dasselbe Tropenholz sein, da dieses durchaus sehr teuer ist. Günstigere Harthölzer wie Bongossi oder Angelim Pedra erfüllen den Zweck ebenso gut, selbst wenn es sich um eine Decklage aus Massaranduba oder Cumaru handelt.

Eine Unterkonstruktion aus Aluminium bringt zahlreiche Vorteile, aber auch einen etwas höheren Preis mit sich. Das Leichtmetall zeigt sich unempfindlich gegenüber Nässe und Feuchtigkeit, ist dauerhaft und verzieht sich nicht. Außerdem eignet es sich für alle Harthölzer gleichermaßen gut. Befestigt werden die Holz Terrassendielen im Aluminium mit selbstschneidenden Schrauben aus Edelstahl.

3. Unterkonstruktion auf Rasen oder Erdreich errichten

Ob aus Holz oder Aluminium, zunächst muss der Untergrund vorbereitet werden. Möchten Sie Ihre Holzterrasse auf einem Rasenstück errichten, sind einige Vorarbeiten notwendig, damit der zukünftige Freisitz auch wirklich stabil ist und die gesamte Konstruktion nicht auf einer Seite wegsackt. Heben Sie im ersten Schritt über die gesamte Fläche, die Ihre Terrasse haben soll, mindestens 40 Zentimeter Boden aus. Abschließend füllen Sie die Grube mit 25 Zentimetern oder mehr Schotter und weiteren 15 Zentimetern Kies. Auf diese Weise gewährleisten Sie, dass der Untergrund durchlässig, frostsicher, fest und tragfähig ist. Auf das Kies- beziehungsweise Schotterbett legen Sie anschließend noch ein Unkrautvlies aus.

Nach diesen Vorarbeiten können Sie als nächstes die Gehweg- oder Betonplatten auf den verdichteten Boden legen. Verteilen Sie diese gleichmäßig und legen Sie die Tragbalken der Unterkonstruktion mit einem Abstand von 40 Zentimetern darauf aus. Vergessen Sie nicht, ein Kunststoff-Pad oder einen Abstandhalter dort einzusetzen, wo die beiden Materialien aufeinanderstoßen. Für ein Maximum an Stabilität der Holzterrasse dübeln Sie die Konstruktionshölzer auf den Platten fest. Fertig ist die Unterkonstruktion, auf der nun die eigentlichen Holz Terrassendielen sichtbar mit Schrauben oder unsichtbar mit Clips befestigt werden.

Tipp: Als Alternative zu den Platten können Sie auch Fundamentsteine nehmen oder ein Streifen- beziehungsweise Punktfundament errichten.

4. Unterkonstruktion auf einem festen Untergrund errichten

Ist bereits eine betonierte oder gepflasterte Fläche vorhanden, gestaltet sich die Errichtung der Unterkonstruktion einfacher, denn der Boden muss nicht erst ausgehoben und die Grube mit Schotter und Kies gefüllt und verdichtet werden. Es genügt, Kunststoff-Pads beziehungsweise Abstandhalter in den empfohlenen Abständen (40 Zentimeter) auf dem befestigten Untergrund aufzulegen, um darauf die Tragbalken zu verlegen. Danach sind dann schon die Holz Terrassendielen an der Reihe, die je nach gewähltem Befestigungssystem mit Schrauben oder Clips auf der Unterkonstruktion angebracht werden.

5. Die Abstandsregeln

Damit die Holz Terrassendielen über viele Jahre halten und keine Gefahr laufen, durchzuhängen, dürfen die Tragbalken der Unterkonstruktion nicht zu weit auseinander verlegt werden. Der erlaubte Maximalabstand richtet sich nach der Dielendicke, denn je stärker eine Holzdiele, desto stabiler ist sie und desto größer darf der Abstand sein. Als Orientierung empfehlen wir einen Abstand von 40 cm. Bei Dielen über 25 mm Stärke können Sie geringfügig höhere Abstände einplanen.

Den Abstand zwischen Boden und Unterkonstruktion sollten Sie mit 5 bis 6 Zentimeter kalkulieren. Weiterhin braucht der Tragbalken etwa alle 40 cm eine Stütze, sprich einen Auflagenpunkt in Form einer Bodenplatte oder eines Punktfundaments. Und wo wir gerade bei Zahlen sind, denken Sie an die mindestens 2 Prozent Gefälle, damit Regenwasser besser ablaufen kann. Noch ein letzter Hinweis zur Unterkonstruktion für Holz Terrassendielen: Wenn Sie zwei Tragbalken auf Stoß legen müssen, weil sie zu kurz sind, verbinden Sie diese mit einer Lochplatte aus Edelstahl. Im Idealfall liegt genau diese Stelle auf einem Fundamentstein auf.

7. Unser Fazit

Wenn Sie viele Jahre lang Freude an Ihrer Holzterrasse haben möchten, sollten Sie an der Unterkonstruktion nicht sparen. Mit einer Unterkonstruktion aus Aluminium machen Sie auf jeden Fall nichts falsch. Das Metall besitzt eine hohe Qualität und hält witterungsbedingten Einflüssen zuverlässig stand. Allerdings müssen Sie für die Aluminium-Profile etwas tiefer in die Tasche greifen. Günstiger in der Anschaffung sind Holzbalken. Achten Sie bei der Wahl der Holzart darauf, aus welchem Material die Terrassendielen bestehen. Als Faustregel gilt: Hartholz auf Hartholz oder Aluminium, Weichholz auf Weichholz. Es ist wichtig, dass sowohl Unterkonstruktion als auch Decklage eine ähnlich hohe Haltbarkeit aufweisen und sich in ihren Eigenschaften – Ausdehnung, Verwitterung und Verzug – ähneln. Die teuerste Holzterrasse ist nichts wert, wenn die Unterkonstruktion frühzeitig verrottet. Die ideale Kombination sehen wir bei glatten Harthölzern, die mit unsichtbaren Befestigungsclips auf einer Alu Unterkonstruktion verschraubt werden. Aus unserer Sicht hat sich Alu in Kombination mit einer Rahmenbauweise bestens bewährt.

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