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Terrassenhölzer

Die Klassiker an Terrassenhölzer im Überblick

Nachdem der Entschluss für eine Terrasse aus Holz gefallen ist, geht es nun daran, die Holzart zu wählen. Grundsätzlich können Sie die Entscheidung von Ihrem persönlichen Geschmack abhängig machen, denn es stehen viele verschiedene Terrassenhölzer für den Bau zur Verfügung. Sie stehen mehr auf dunkle Terrassenhölzer? Sie mögen es hell? Sie finden, ein Rotstich sorgt erst für die vollendete Farbgebung? Kein Problem, an Ihrem Wunschfarbton soll es keinesfalls scheitern. Im Zweifel können Sie die Farbe sogar mit einem Anstrich ändern. Viel wichtiger bei der Wahl des Holzes ist die Haltbarkeit. Und die richtet sich nach der Dauerhaftigkeit der Terrassenhölzer. Ein weiteres Kriterium ist zudem Ihr Budget. Wie teuer dürfen die Dielen sein? Nach oben gibt es kaum eine Grenze. Im heutigen Beitrag begeben wir uns zusammen auf die Suche nach dem geeigneten Holz für Ihre Terrasse und erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Der wichtigste Punkt: Die Dauerhaftigkeitsklasse von Terrassenhölzer

Die Holzterrasse befindet sich im Außenbereich und ist tagein, tagaus Wind und Wetter ausgesetzt. Deshalb ist es selbsterklärend, dass sie am besten aus einer Holzart besteht, die möglichst robust und witterungsbeständig ist. Nicht alle Terrassenhölzer sind jedoch gleich gut mit diesen beiden Eigenschaften ausgestattet. Damit Verbraucher und Verarbeiter besser einschätzen können, wie haltbar eine Holzart ist, werden diese in fünf Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt. Dabei steht die erste für eine sehr hohe Dauerhaftigkeit und eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren. Die zweite schneidet mit gut ab und verspricht eine Haltbarkeit von 15 bis 20 Jahren. Mäßig dauerhaft mit einer Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren sind die Terrassenhölzer der Klasse 3. Die beiden letzten sprechen für wenig oder gar keine Dauerhaftigkeit und bezeichnen Holzarten, deren Nutzungsdauer weniger als 10 Jahre beträgt. Terrassenhölzer, die diesen beiden Klassen zugeordnet sind, können für die Herstellung von Terrassendielen schon mal ausgeschlossen werden.

Terrassenhölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 1

Beginnen wir mit der Königsklasse, den dauerhaftesten Holzarten der Klasse 1. Sie sind sehr robust, witterungsbeständig und formstabil. Außerdem arbeiten sie nur wenig, das bedeutet, dass sie bei Feuchtigkeit weniger aufquellen und analog dazu auch eine geringes Schwindverhalten aufweisen. Im Vergleich zu Terrassenhölzer der niedrigen Klassen sind die der ersten Dauerhaftigkeitsklasse zudem weniger anfällig für Splittern. Doch welche Holzarten gehören konkret dazu?
Da hätten wir zum Beispiel Cumaru. Es kommt aus Südamerika und zählt aufgrund seiner Härte und hohen Dichte zu den Eisenhölzern. Für den Bau einer Terrasse sowie als Pooleinfassung sind sowohl Cumaru Red als auch Cumaru Braun deshalb bestens geeignet. Ein weiterer Vertreter ist Ipe, ebenfalls in Süd-, aber auch in Mittelamerika beheimatet. Das Holz ist hart, sehr widerstandsfähig und schwindet kaum. Mit seinem dunklen Farbton, der ins Braune und Rötliche tendiert, und seiner ruhigen Maserung hat Ipe schon die Herzen zahlreicher Gartenbesitzer erobert. Auch die Holzart Massaranduba gehört zur Dauerhaftigkeitsklasse 1. Normalerweise findet man sie auf den karibischen Inseln und in Mittelamerika. Wie die anderen dieser Kategorie hält Massaranduba bis zu 25 Jahre stand, ist sehr robust und arbeitet wenig. Farblich befinden wir uns hier im kräftigen rotbraunen Bereich. Kein Tropenholz, aber ein thermisch behandeltes Holz ist die Thermoesche. Dank der Bearbeitung trotzt es Wind und Wetter bis zu 25 Jahre und zwar auf sehr elegante Art und Weise, denn die dunkelbraune Farbgebung lässt Dielen aus Thermoesche vornehm und gediegen wirken.

Terrassenhölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 2

An zweiter Stelle stehen Terrassenhölzer, deren Nutzungsdauer zwischen 15 und 20 Jahren liegt. Das ist immer noch eine sehr lange Zeit, die Terrassenhölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 2 eignen sich deshalb ebenso gut für Ihre zukünftige Terrasse. Sie sind solide, stabil und langlebig, zwar nicht so witterungsbeständig wie die Terrassenhölzer der Klasse 1, aber trotzdem ausreichend unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, um im Außenbereich über viele Jahre zu bestehen.
In dieser Kategorie finden Sie zum Beispiel Terrassenhölzer aus Bangkirai, Eiche und Garapa. Bangkirai stammt vorwiegend aus dem asiatischen Raum und gehört zu den beliebtesten Terrassenhölzern überhaupt. Das liegt an seinen vorteilhaften technischen Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit, am ansprechenden Farbton, an der natürlichen Maserung und am verhältnismäßig günstigen Preis. Aus heimischen Wäldern kommen Terrassenhölzer aus Eiche, hinsichtlich der Ökobilanz sind Sie mit dieser Variante auf der umweltbewussten Seite. Eiche ist zudem sehr hart und steht bei guter Pflege seinen exotischen Mitstreitern in nichts nach. Wer sich einen hellen Holzboden auf seiner Terrasse wünscht, sollte zu Garapa greifen. Der Farbton dieses tropischen Hartholzes aus dem zentralen Südamerika erinnert an Blütenhonig. Überdies besitzt Garapa eine schöne glatte Oberfläche, die sich leicht reinigen lässt.

Terrassenhölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 3

Die dritte im Terrassenhölzer-Bunde ist die Dauerhaftigkeitsklasse 3, sie umfasst „mäßig dauerhafte“ Holzarten. 10 bis 15 Jahre Haltbarkeit werden den zugehörigen Terrassenhölzer bescheinigt. Damit schneiden sie schlechter ab als die anderen beiden Kategorien, sind aber auch entsprechend günstiger im Preis. Ein Punkt, der für viele Menschen nicht unerheblich ist, denn das zur Verfügung stehende Budget hat bei der Auswahl der Dielen bei den meisten ein Wörtchen mitzureden. Doch schauen wir uns zunächst an, welche Terrassenhölzer in der dritten Dauerhaftigkeitsklasse zu finden sind.
Den Anfang macht die Douglasie. Sie kommt ursprünglich aus Nordamerika, wächst inzwischen aber auch in unseren Gefilden. Dadurch fallen lange Transportwege wie bei den Tropenhölzern weg und die positive Ökobilanz steigt. Wer den direkten Bodenkontakt der Terrassenhölzer aus Douglasie verhindert und diese einmal pro Jahr mit einem passenden Öl pflegt und behandelt, hat mindestens 10 Jahre Freude an dem Produkt. Die Sibirische Lärche gehören ebenfalls in die Dauerhaftigkeitsklasse 3. Das Kieferngewächs kommt aus dem fernen Osten Russlands und ist extreme Temperaturen daher gewohnt. Verarbeitet als Terrassendiele ist das Holz bei der richtigen Reinigung und Wartung bis zu 15 Jahre im Außenbereich haltbar. Optisch beeindruckt die Sibirische Lärche mit ihrem hellen, goldgelben Farbton und einer intensiven Holzzeichnung.

Welche Terrassenhölzer sind nun die richtigen für Sie?

Nachdem Sie nun einen guten Überblick über die gängigen Terrassenhölzer bekommen haben, die Sie in der Holz Terrassendielen Remise kaufen können, wird es nun konkret: Sie müssen sich für eine Holzart entscheiden. Wie Sie dabei am besten vorgehen? Stellen Sie sich zunächst ein paar Fragen. Ist es in Ihrer Region besonders feucht? Wohnen Sie nah an der See? Werden die Terrassenhölzer zur Einfassung eines Pools verwendet? Falls ja, sparen Sie nicht an der Dauerhaftigkeitsklasse, denn anhaltende Feuchtigkeit ist der größte Feind von Holz und setzt Dielen schnell zu – es sei denn, sie sind ganz besonders witterungsbeständig und dauerhaft wie viele der tropischen Harthölzer.
Ein weiterer Punkt ist der Preis. Wie hoch ist Ihr Budget? Grundsätzlich gilt: Je besser die Dauerhaftigkeit, desto teurer das Holz. Für Tropenhölzer müssen Sie entsprechend mehr ausgeben. Terrassenhölzer aus Eiche sind ebenfalls keine Schnäppchen. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bringt unserer Meinung nach Garapa mit. Wer sich ein möglichst nachhaltiges Produkt wünscht und auf seinen ökologischen Fußabdruck achtet, wählt am besten eine heimische Holzart, wie Douglasie oder Thermoesche. Im Gegensatz zu exotischen Hölzern sind die Transportwege nämlich deutlich kürzer. Nicht zu kurz kommen sollte zudem der persönliche Geschmack: Hell oder dunkel? Haben Sie eine Präferenz? Bis auf Sibirische Lärche, Eiche und Garapa präsentieren sich die einzelnen Holzarten überwiegend in dunklen und rotbraunen Farbtönen. Weichhölzer sind im Allgemeinen deutlich rustikaler, haben also eine Vielzahl an Ästen und kleinen Rissen. Harthölzer hingegen fallen in aller Regel homogener aus.